Nachhaltigkeit

Aus welcher Epoche auch immer es stammt – jedes Antik-Möbel ist nachhaltig. Und das gleich in mehrfacher Bedeutung dieses Schlüsselworts.
Ganz naheliegend spart das Leben mit Möbeln früherer Generationen Rohstoffe. Es muss an ihrer Stelle keine Neuware hergestellt werden

Viele Stilepochen

Unsere Stücke stammen aus vielen Stilepochen – aber alle aus einer Zeit, in der noch keine Ökonomie der Verschwendung herrschte. Das lässt sich sinnlich begreifen, wenn man ein solches altes Handwerksprodukt benutzt.

Beim Erwerb antiker Möbelstücke achten wir auf hohe handwerkliche Qualität und eine von Grund auf gute schreinerische Planung der Meister früherer Jahrhunderte. Sie haben in ihre Werkstücke keine Sollbruchstellen eingebaut, kein geplantes Verfallsdatum, keine Obsoleszenz. Eine solche Qualität hatte auch zu ihrer Zeit ihren Preis – sie stammen aus einer Zeit, in der die Dinge des täglichen wie des sonntäglichen Lebens möglichst lange halten sollten.

So verströmt eine gut erhaltene und gepflegte Antiquität durch ihre reine Existenz die Aura des Nachhaltigen.

Und sie ist auch im technischen Sinn nachhaltig. Denn beim Wiederaufbereiten verwenden unsere Restauratoren ökologisch unbedenkliche Hilfsstoffe.

Bei der Restauration kann ein Sonderfall eintreten, der unsere Fachleute wirklich nachhaltig über die Zukunft nachdenken lässt: Plane ich einen Eingriff, den spätere Generationen wieder rückgängig machen können? Hier lautet das Synonym für nachhaltig: reversibel.

Kurz: Wer antike Möbel kauft, der bewahrt nachhaltiges Denken in einer seiner schönsten Formen – als kunstvolles Handwerk, das das Leben begleitet. Und er gibt eben dieses Denken später an seine Erben weiter. So lebt Tradition.

Müssen wir da noch an die finanzielle Variante von Nachhaltigkeit erinnern? Aber ja, auch mit ihrem ökonomischen Wertzuwachs können Antiquitäten sich sehen lassen.

Leben mit Möbeln früherer Generationen